Initiative „Rolle rückwärts“ startete Bürgerumfrage zur Begegnungszone Maaßenstraße

Rolle rückwärts
FDP Schöneberg

Gemeinsam mit Sebastian Ahlefeld von der FDP Schöneberg verfasste ich im März 2015 einen „Brandbrief“ an die Bezirksbürgermeisterin Angelika Schöttler (SPD), in dem wir auf Mängel und negative Auswirkungen der Begegnungszone wie Lärm und fehlende Verkehrssicherheit hinwiesen. Dieser „Brandbrief“ wurde von mehreren Anwohnern unterschrieben und blieb bis heute von der Bezirksbürgermeisterin unbeantwortet.

Seit der Errichtung der Begegnungszone im Oktober 2015 gibt es viele Bürgerbeschwerden und das Gewerbe klagt über Einnahmeverluste. Bezirk und Senat spielen hingegen das Problem klein und der Ärger der Betroffenen prallt an der Bezirksbürgermeisterin Angelika Schöttler (SPD) ab.

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© FDP Schöneberg

Die Anwohnerin Ayo Gnädig rief im Januar 2016 die Initiative „Rolle rückwärts“ ins Leben und startete nunmehr zusammen mit der FDP Schöneberg eine Befragung der Anwohner und der Gewerbetreibenden zur Evaluierung des Projektes „Begegnungszone“ in der Maaßenstraße. Im Vorfeld hatte die Initiative „Rolle rückwärts“ 800 Unterschriften für einen Umbau der Begegnungszone gesammelt und Angelika Schöttler übergeben.

„Auf eine vom Senat und dem Bezirk angestrebte objektive Evaluierung können wir uns nicht verlassen“

so Sebastian Ahlefeld von der FDP Schöneberg und Ayo Gnädig von der Initiative „Rolle rückwärts“.

Auf einem zweiseitigen Fragebogen, den die Anwohner in ihre Briefkasten erhielten, konnten sie ihre Meinung zur Begegnungszone Maaßenstraße kundtun und diesen Fragebogen in drei Geschäften (Boyz ‚R‘ us, Nahkauf, Weinladen „Querschnitt“) in der Maaßen- und der Winterfeldtstraße abgeben.

Wer keinen Befragungsbogen erhalten oder diesen bisher noch nicht abgegeben hat, hat am Samstag 07. Mai 2016 in der Zeit von 10-12 Uhr am Stand der FDP Schöneberg in der Maaßenstraße Ecke Winterfeldtstraße noch die Gelegenheit hierzu.

Aus den Antworten der Umfrageteilnehmer, die nach ihrer Auswertung veröffentlicht werden sollen, wollen die Umfrageinitiatoren „konkrete Forderungen an den Senat und den Bezirk Tempelhof-Schöneberg stellen“.

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